Tschechoslowakischer Wolfhund














 


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Tschechoslowakischer Wolfshund - Geschichte

geschrieben von: Margo am Montag, 21. November 2005, 19:41 Uhr Print article druckerfreundliche Ansicht  Email to a friend Beitrag per E-Mail versenden


Im Jahre 1955 kam es in der damaligen CSSR zu einem biologischen Versuch, nämlich der Kreuzung des Deutschen Schäferhundes mit einem Karpatenwolf. Die Versuche ergaben, dass die Nachkommenschaft sowohl aus der Verpaarung Hund x Wölfin als auch aus der Verpaarung Wolf x Hündin grossgezogen werden kann. Die überwiegende Mehrheit der Kreuzungsprodukte basass die genetische Voraussetzung für die Weiterzüchtung. Im Jahre 1965, nach Beendigung der Versuche, wurde das Projekt zur Züchtung der neuen Rasse ausgearbeitet, welche die verwendbaren Eigenschaften des Wolfes mit den günstigen Eigenschaften des Hundes verbinden sollte. Im Jahre 1982 wurde das Tschechoslowakische Wolfshund durch den Ausschuss der Züchterverbände der damaligen CSSR als nationale Rasse anerkannt.



Die Entstehung der Rasse:
In den Jahren 1950 - 1955 arbeitete der Ing. Biologe Karel Hartl eine Möglichkeit der Verbesserung der Arbeitsleistung des Deutschen Schäferhundes aus, die in der damaligen CSSR bei der Armee und der Grenzpolizei auf großes Interesse gestoßen ist. 1955 versuchte er erfolglos, eine auserwählte Karpatenwölfin Brita und einen speziell ausgesuchten Deutschen Schäferhund (GSD) in der Zuchtstation Libejovice zu verpaaren. Im März 1957 versuchte man es mit der gleichen Karpatenwölfin wieder. Diesmal wurde ein anderer Deutscher Schäferhund, Cezar z Brezoveho haje, (1. Linie der TW [36kb]) verwendet. Die Welpen wurden am 28. Mai 1958 geworfen.

Brita wurde noch mal mit einem DSH (Kurt z Vaclavky) verpaart und die Nachkommen dieser Verpaarung bilden die zweite Linie der Tschechoslowakischen Wolfshunde (2. Linie der TW [36kb]). Die dritte Linie kommt auch aus Böhmen. Die Welpen von Wolf Argo und DSH Asta z SNB wurden in Bychory geworfen (3. Linie der TW [16kb]).

Anlässlich eines internationalen kynologischen Kongresses in Prag am 14. Juni 1955, wertete Dipl. Ing. Biologe Karel Hartl in dem Vortrag "Ergebnisse der Kreuzung von Wölfen mit Hunden" diese geziehlten Versuche aus. Dieser Vortrag fand höchste Aufmerksamkeit. Zu den wichtigsten Resultaten zählte die Feststellung, dass eine Kreuzung von Wolf und Hund grundsätzlich möglich ist.

(Sollte aber NIE von Laien getätigt werden, egal was für Absichten dahinter stehen!!!! Anmerkung des Schreibers. Siehe die Probleme mit den Hybriden!) Bereits in der 2. Generation konnte eine Abrichtbarkeit der Kreuzlinge nachgewiesen werden, wobei sich eine hervorragende Orientierungsfähigkeit der Tiere, vor allem in der Nacht, zeigte. Ausdrücklich hingewiesen wurde auf die höhere Ausdauer der Kreuzlinge, wobei äußere Erscheinungsmerkmale des Wolfes, vor allem sein hochwertiges Haarkleid, durch die Generationen erhalten blieb.

Weitere Verpaarungen brachten sehr interessante Erkenntnisse: Bei den Welpen der ersten Kreuzungsversuche setzten sich eindeutig die Eigenschaften des Wolfes durch. Die weiteren Generationen besaßen bereits Eigenschaften domestizierter Tiere, die sich weiter verwerten ließen.

Bis ende des Jahres 1980 wurden in der (damaligen) Tschechoslowakei insgesamt 1864 Welpen aus verschiedenen Kreuzungsgraden geboren (4. Linie der TW [9kb]).

Es war festzustellen, dass die Kreuzlinge (1 - 4 Gen. F1-4 / dann CV (Czech Wolfdog - Tschechoslowakischer Wolfshund) in beiden Geschlechtern fruchtbar sind.

Der nächste Schritt war die Registrierung. 1982 wurden die ersten 43 Welpen im Stammbuch in Prag eingetragen (5. Linie der TW [3kb]). Von 1982 bis 1991 wurden 1552 Welpen eingetragen.



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